Ziel

Die Arbeitsgemeinschaft „Gute wissenschaftliche Praxis im Wandel“ der Österreichischen Forschungsgemeinschaft – kurz: „ARGE GWP“ der ÖFG

Laufzeit: 2021 bis voraussichtlich 2028

Seit 2002 setzen sich an österreichischen Hochschulen, ausgehend von Skandinavien und Deutschland, Richtlinien zu „guter wissenschaftlicher Praxis“ (kurz: GWP-Richtlinien) durch. Diese enthalten meist auch eine Typologie wissenschaftlichen Fehlverhaltens (wie Plagiat, Datenmanipulation, Datenerfindung oder Sabotage) und Vorschläge für den korrekten Umgang mit Meldungen von entsprechenden Verdachtsfällen.

Die Arbeitsgemeinschaft wird bis voraussichtlich 2028 die dynamische Entwicklung dieser GWP-Standards in Österreich begleiten, welche mittlerweile Einfluss auf die Gesetzgebung und auf Satzungen von Universitäten bzw. Hochschulen genommen haben. Darüber hinaus schlagen sich GWP-Richtlinien in Regeln guter Publikations- und Autorschaftspraxis, in Zitier-Leitfäden und in Vorgaben zur Generierung, Interpretation und Aufbewahrung empirischer Daten nieder.

Ein spezieller Fokus der Arbeitsgemeinschaft liegt dabei stets auf aktuellen Entwicklungen. Stichworte dazu sind künstlich generierte Texte sowie Collusion und Assignment Outsourcing bei elektronischen Distanzprüfungen.

Webauftritt auf der Webseite der Österreichischen Forschungsgemeinschaft (ÖFG)

Kreisdiagramm: Dimensionen guter wissenschaftlicher Praxis

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